Rechtliches
Allgemeine
Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Seebacher GmbH (im Folgenden „Auftragnehmer“) und dem Kunden (im Folgenden „Auftraggeber“). Maßgebend ist die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Ergänzend gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das grafische Gewerbe Österreichs in der jeweils gültigen Fassung.
2. Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch die Ausführung des Auftrags zustande. Mündliche Vereinbarungen, Zusagen, Zusicherungen und Garantien des Auftragnehmers im Zusammenhang mit dem Vertragsabschluss sind nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich bestätigt werden.
Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürften der Schriftform. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der von ihm erteilten Angaben und zur Verfügung gestellten Unterlagen (z. B. Druckdaten, Texte, Bilder).
3. Preise und Zahlung
Alle Preise verstehen sich in Euro (EUR) zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Angebote sind, sofern nicht anders angegeben, 30 Tage gültig. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, bei Änderung der Kostengrundlage (z. B. Materialpreise) die Preise entsprechend anzupassen.
Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnet. Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Aufträgen eine angemessene Anzahlung zu verlangen.
4. Lieferung
Liefertermine und Lieferfristen sind nur dann verbindlich, wenn sie vom Auftragnehmer schriftlich bestätigt wurden. Die Lieferfrist beginnt mit dem Zeitpunkt der Auftragsbestätigung, jedoch nicht vor der Bereitstellung aller vom Auftraggeber beizubringenden Unterlagen, Genehmigungen und Freigaben.
Branchenübliche Mehr- oder Minderlieferungen bis zu 10 % der bestellten Menge sind zulässig und werden entsprechend berechnet. Der Versand erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers, sofern nicht anders vereinbart.
5. Gewährleistung und Haftung
Reklamationen müssen unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 8 Tagen nach Lieferung, schriftlich erfolgen. Versteckte Mängel sind innerhalb von 8 Tagen nach ihrer Entdeckung zu melden.
Bei berechtigten Mängelrügen ist der Auftragnehmer nach seiner Wahl zur Nachbesserung oder Ersatzlieferung berechtigt. Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers, insbesondere Schadenersatzansprüche, sind ausgeschlossen, es sei denn, dem Auftragnehmer fällt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last.
Geringfügige, branchenübliche Abweichungen in Farbe, Materialstärke und Verarbeitung gelten nicht als Mangel und berechtigen nicht zu Reklamationen. Die Haftung des Auftragnehmers ist in jedem Fall auf den Auftragswert beschränkt.
6. Eigentumsvorbehalt
Bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen aus der Geschäftsbeziehung bleibt die gelieferte Ware Eigentum des Auftragnehmers. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Ware pfleglich zu behandeln. Bei Pfändungen oder sonstigen Eingriffen Dritter hat der Auftraggeber den Auftragnehmer unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen.
7. Stornierung
Bei Stornierung eines Auftrags durch den Auftraggeber ist dieser verpflichtet, die bis zum Zeitpunkt der Stornierung bereits angefallenen Kosten sowie einen angemessenen Anteil des entgangenen Gewinns zu ersetzen. Bereits begonnene Produktionen können nicht mehr storniert werden.
8. Datenschutz
Der Auftragnehmer erhebt und verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO und des österreichischen Datenschutzgesetzes. Näheres entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
9. Schlussbestimmungen
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
10. Gerichtsstand und anwendbares Recht
Für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB sowie allen Rechtsverhältnissen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Auftragnehmers, derzeit das Landesgericht Klagenfurt.
Stand: Jänner 2026